Kreditfinanzierung beim Immobilienkauf: Was Banken wirklich sehen wollen, und wie ich es bei meinem eigenen Haus erlebe
Kaum jemand kauft eine Immobilie ausschließlich mit Eigenkapital. Die Kreditfinanzierung entscheidet deshalb oft darüber, ob ein Kauf zustande kommt, zu welchen Konditionen und wie entspannt die Jahre danach verlaufen. In diesem Beitrag zeige ich, worauf Banken tatsächlich achten und was Sie vorbereiten sollten. Zum Schluss gebe ich einen Einblick in mein neues Projekt „Home Makeover – mein eigenes Haus“.
Was Banken bei der Kreditfinanzierung prüfen
Eine Bank vergibt einen Immobilienkredit nur, wenn zwei Dinge stimmen: Sie müssen den Kredit dauerhaft bedienen können, und die Immobilie muss als Sicherheit ausreichen. Daraus ergeben sich vier Prüfpunkte:
- Eigenmittel. Je höher der Anteil, den Sie selbst einbringen, desto besser die Konditionen. Auch die Nebenkosten (Grunderwerbsteuer, Grundbucheintragung, Vertragserrichtung, Maklerprovision) sollten aus Eigenmitteln gedeckt sein.
- Laufende Haushaltsrechnung. Einnahmen, bestehende Verpflichtungen und die künftige Rate werden gegenübergestellt. Entscheidend ist, dass auch nach Abzug der Rate ein realistischer Puffer bleibt.
- Beleihungswert der Immobilie. Die Bank bewertet die Liegenschaft vorsichtiger als der Markt. Der Beleihungswert liegt daher häufig unter dem Kaufpreis.
- Ihre Unterlagen. Lückenlose, nachvollziehbare Nachweise beschleunigen die Entscheidung und stärken Ihre Verhandlungsposition.
Warum die Bewertung der Immobilie so wichtig ist
Viele Finanzierungen verzögern sich nicht wegen des Einkommens, sondern wegen der Bewertung. Liegt der Wert aus Sicht der Bank unter dem Kaufpreis, fehlt Geld, das Sie zusätzlich aus Eigenmitteln aufbringen müssen. Ein fundiert ermittelter Wert vor dem Kauf zeigt Ihnen früh, ob der Preis tragfähig ist. Als Sachverständiger sehe ich oft, dass genau hier Verhandlungsspielraum liegt.
Fix, variabel oder gemischt?
Die Zinsbindung ist eine der wichtigsten Entscheidungen:
- Fixzins gibt Planungssicherheit über die vereinbarte Laufzeit, ist dafür aber meist mit einem Aufschlag verbunden.
- Variabler Zins kann günstiger starten, schwankt aber mit dem Marktzins. Sie sollten die Rate auch bei steigenden Zinsen tragen können.
- Kombinationen verteilen das Risiko, etwa durch einen fixen und einen variablen Teil.
Welche Variante passt, hängt von Ihrer Risikobereitschaft, Ihrer Einkommenssituation und der geplanten Haltedauer ab.
Fünf Tipps für eine solide Finanzierung
- Klären Sie Ihr Budget, bevor Sie Objekte besichtigen.
- Holen Sie Angebote von mehreren Banken ein und vergleichen Sie nicht nur den Zinssatz, sondern auch Spesen, Bearbeitungsgebühren und Konditionen bei Sondertilgung.
- Planen Sie einen Puffer für Instandhaltung, Sanierung und unerwartete Kosten ein.
- Lassen Sie den Wert der Immobilie unabhängig beurteilen, bevor Sie unterschreiben.
- Lesen Sie die Kreditverträge genau und lassen Sie bei Unklarheiten rechtlich oder steuerlich beraten.
Mein neues Projekt: „Home Makeover – mein eigenes Haus“
Ich berate seit Jahren Eigentümer, Käufer und Investoren bei Bewertung und Verkauf. Jetzt gehe ich selbst den Weg, den meine Kunden gehen: Ich kaufe und gestalte mein eigenes Haus. Mit „Home Makeover – mein eigenes Haus“ nehme ich Sie mit. Sie erfahren, wie ich Finanzierung, Bewertung, Planung und Umsetzung angehe, was dabei gut läuft und wo es schwierig wird.
Mein Ziel ist, dass Sie aus meinen Erfahrungen konkret für Ihre eigene Immobilienentscheidung lernen. Ich berichte hier auf dem Blog und in meinen Kanälen darüber. Folgen Sie dem Projekt, dann verpassen Sie keinen Teil.
Sie planen eine Finanzierung?
Wenn Sie wissen möchten, welchen Wert Ihre Wunschimmobilie hat oder ob der Kaufpreis tragfähig ist, melden Sie sich gerne bei mir. Gemeinsam schaffen wir die Grundlage für Ihre Entscheidung.
Hinweis: Dieser Beitrag ersetzt keine individuelle Finanz-, Rechts- oder Steuerberatung.
Ihr georgfranz

